{"id":34,"date":"2018-12-24T13:11:20","date_gmt":"2018-12-24T13:11:20","guid":{"rendered":"https:\/\/cafe-cortado.tem.li\/?page_id=34"},"modified":"2022-05-20T06:25:54","modified_gmt":"2022-05-20T06:25:54","slug":"blog","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/cafe-cortado.tem.li\/index.php\/blog\/","title":{"rendered":"Reiseberichte"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"683\" src=\"https:\/\/cafe-cortado.tem.li\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Frontera-MexicoGuate-1Tapachula2020@Jan-Braiunholz-1024x683.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1018\" srcset=\"https:\/\/cafe-cortado.tem.li\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Frontera-MexicoGuate-1Tapachula2020@Jan-Braiunholz-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/cafe-cortado.tem.li\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Frontera-MexicoGuate-1Tapachula2020@Jan-Braiunholz-300x200.jpg 300w, https:\/\/cafe-cortado.tem.li\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Frontera-MexicoGuate-1Tapachula2020@Jan-Braiunholz-768x512.jpg 768w, https:\/\/cafe-cortado.tem.li\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Frontera-MexicoGuate-1Tapachula2020@Jan-Braiunholz-1536x1024.jpg 1536w, https:\/\/cafe-cortado.tem.li\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Frontera-MexicoGuate-1Tapachula2020@Jan-Braiunholz-2048x1365.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 767px) 89vw, (max-width: 1000px) 54vw, (max-width: 1071px) 543px, 580px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Fluchtursache Nestl\u00e9 24.4.2020<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/non.copyriot.com\/fluchtursache-nestle\/\">https:\/\/non.copyriot.com\/fluchtursache-nestle\/<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/multiwatch.ch\/fluchtursache_nestle\/\">https:\/\/multiwatch.ch\/fluchtursache_nestle\/<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Reise durchs Royaland<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/non.copyriot.com\/reise-durchs-roya-land-die-folgen-des-klimawandels-im-kaffeeanbau-und-wie-kooperativen-dem-begegnen\/\">https:\/\/non.copyriot.com\/reise-durchs-roya-land-die-folgen-des-klimawandels-im-kaffeeanbau-und-wie-kooperativen-dem-begegnen\/<\/a><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"291\" height=\"145\" src=\"https:\/\/cafe-cortado.tem.li\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/haendekaffeesortieren.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-315\"\/><\/figure>\n\n\n\n<p>auch in ILA 414  , Contraste und Poonal<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.npla.de\/poonal\/klimawandel-und-folgen-fuer-den-kaffeeanbau\/\">https:\/\/www.npla.de\/poonal\/klimawandel-und-folgen-fuer-den-kaffeeanbau\/<\/a><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"683\" src=\"https:\/\/cafe-cortado.tem.li\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/XR-Klimawandelperformance-1-xanpictures-1024x683.jpg\" alt=\"Extinction Rebellion Klimawandelaktion im Senkenbergmuseum Frankfurt\" class=\"wp-image-425\" srcset=\"https:\/\/cafe-cortado.tem.li\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/XR-Klimawandelperformance-1-xanpictures-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/cafe-cortado.tem.li\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/XR-Klimawandelperformance-1-xanpictures-300x200.jpg 300w, https:\/\/cafe-cortado.tem.li\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/XR-Klimawandelperformance-1-xanpictures-768x512.jpg 768w, https:\/\/cafe-cortado.tem.li\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/XR-Klimawandelperformance-1-xanpictures-1200x800.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 767px) 89vw, (max-width: 1000px) 54vw, (max-width: 1071px) 543px, 580px\" \/><figcaption>Extinction Rebellion Klimawandelaktion im Senkenbergmuseum Frankfurt\/M 11.5.2019<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Adios Arabica? Die Auswirkungen des Klimawandels in El Salvador<\/p>\n\n\n\n<p>von Jan Braunholz<\/p>\n\n\n\n<p>Seit \u00fcber 20 Jahren werden nun die Auswirkungen und Folgen des Klimawandels infolge der<\/p>\n\n\n\n<p>Erderw\u00e4rmung diskutiert. Ein sogenanntes 2 Grad-Ziel wurde formuliert\n und gerade auch wieder bei der G 7 Gipfel-Show erneut festgehalten. \nDoch l\u00e4sst sich das \u00fcberhaupt noch einhalten?<\/p>\n\n\n\n<p>Die konkreten Auswirkungen auf El Salvador sind jetzt schon stark \nsichtbar. Einer Untersuchung des Umweltministeriums MARN zufolge hat in \nden letzten 6 Dekaden die Durchschnittstemperatur um 1,3\u00ba Celsius \nzugenommen und f\u00fcr die n\u00e4chsten 6 Dekaden wird eine Zunahme von 2\u00ba bis \n3\u00ba Celsius prognostiziert, falls die Bem\u00fchungen greifen, den \nTemperaturanstieg einzud\u00e4mmen. In den letzten 6 Dekaden gab es einen \nAnstieg des Meeresspiegels um 8 cm, mit schon jetzt erkennbaren starken \nErosionsfolgen an den K\u00fcsten El Salvadors.<\/p>\n\n\n\n<p>Bei den Niederschl\u00e4gen stieg auch die Zahl der Starkregen-Ereignisse \n(100mm in 24 Std. und mehr als 350mm in 72 Std.) deutlich an. Gab es in \nden Dekaden der 60er\/70er- Jahre jeweils nur ein Ereignis, so waren es \nin der ersten Dekade des neuen Jahrtausends schon acht. Sie kommen nun \nauch vom Pazifik und nicht mehr nur vom Atlantik wie in den fr\u00fcheren \nDekaden. Die \u00f6konomischen Folgen sind gravierend, z.B. brachten \ninnerhalb<\/p>\n\n\n\n<p>von 24 Monaten die drei St\u00fcrme Ida, Agatha und der tropische Sturm \n12E einen Verlust von 1,3 Milliarden $ USD, ca. 6% des BIP im Jahr 2011.\n Der tropische Sturm 12E im Oktober 2011 hat auch die Ausbreitung der \nRoya-Pilz-Seuche erheblich forciert und zu gro\u00dfen Ernteverlusten \ngef\u00fchrt. Allein bei der Ernte 2013\/14 gab es laut PROCAFE einen Verlust \nvon 117,8 Millionen $ USD .<\/p>\n\n\n\n<p>In der Studie \u00b4Coffee Under Pressure\u00b4 des CIAT (International Center \nfor Tropical Agriculture) werden die Auswirkungen des Klimawandels auf \nMittelamerika\/Mexico bis zum Jahre 2050 beschrieben: Laut den \nKlimawandelmodellen bedeutet das in El Salvador einen R\u00fcckgang der \ndurchschnittlichen Jahresregenmenge um ca. 36mm, einen langsamen, \nkontinuierlichen Temperaturanstieg um 1,1\u00ba Celsius bis 2020 und eine \nprogressive Zunahme um 2,1\u00ba Celsius bis 2050 in den Kaffeeanbaugebieten.<\/p>\n\n\n\n<p>Die optimale Anbauh\u00f6he f\u00fcr Arabica-Kaffee wird dadurch nach oben \nverschoben: von derzeit 700-1700 Meter auf 1000-1700 Meter. Die Eignung \nf\u00fcr Arabica wird besonders im Bereich 700-1000 Meter zur\u00fcckgehen und da \ndie Anbauh\u00f6he ja geographisch begrenzt ist wird der Arabica-Kaffeeanbau \nabnehmen. Alternativen zum Kaffee m\u00fcssen sich die Anbauer insbesondere \nin den tieferen \u00f6stlichen Regionen El Salvadors wie San Miguel und \nUsulutan suchen. CIAT schl\u00e4gt hier vor, l\u00e4ngerfristig u.a. auf Orangen, \nAvocado, Mango, Hirse und Bohnen auszuweichen. In Chalatenango, La \nLibertad und Ahuachapan werden geeignete Arabica-Anbaufl\u00e4chen bleiben, \nwenn sich die Kaffeepflanzer an die sich ver\u00e4ndernden Verh\u00e4ltnisse \nanpassen und ihr Agro-Management umstellen.<\/p>\n\n\n\n<p>In El Salvador haben insbesonders die D\u00fcrren in den Monaten \nJuli\/August der letzten zwei Jahre zu erheblichen Problemen bei der \nbetroffenen Landbev\u00f6lkerung gef\u00fchrt. Es gab bei der Mais- und \nBohnen-Ernte 2014 einen R\u00fcckgang von 50-70% in der ersten Ernteperiode. \nHinzu kommen die Ernteverluste von bis zu 70% bei Kaffee, ausgel\u00f6st \ndurch die Roya-Pilz-Seuche. Insbesondere die temporalen \nKaffeeerntehelfer sind davon betroffen. Sie haben praktisch kein \nEinkommen mehr!<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"680\" src=\"https:\/\/cafe-cortado.tem.li\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/Roya-Befall\u00a9-Jan-Braunholz-1024x680.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-356\" srcset=\"https:\/\/cafe-cortado.tem.li\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/Roya-Befall\u00a9-Jan-Braunholz-1024x680.jpg 1024w, https:\/\/cafe-cortado.tem.li\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/Roya-Befall\u00a9-Jan-Braunholz-300x199.jpg 300w, https:\/\/cafe-cortado.tem.li\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/Roya-Befall\u00a9-Jan-Braunholz-768x510.jpg 768w, https:\/\/cafe-cortado.tem.li\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/Roya-Befall\u00a9-Jan-Braunholz-1200x797.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 767px) 89vw, (max-width: 1000px) 54vw, (max-width: 1071px) 543px, 580px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Foto: Roya-Pilz Befall<\/p>\n\n\n\n<p>Das Weltern\u00e4hrungsprogramm (WFP) hat im Dezember 2014 ein \nNothilfe-Programm f\u00fcr etwa 37.000 betroffene Personen in El Salvador \ngestartet.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Zahl der in Ern\u00e4hrungsunsicherheit lebenden Personen wird mit \n480.000 bezeichnet. Insgesamt sind in Mittelamerika ca. 2 Millionen \nPersonen betroffen, wovon nun 500.000 f\u00fcr 3 Monate mit 20 Millionen $ \nUSD unterst\u00fctzt wurden. Auch die salvadorenische Institution Conasan und\n die NGO Oxfam Int. stellen Hilfsmittel gezielt f\u00fcr die betroffenen \ntemporalen Kaffeeerntehelfer zur Verf\u00fcgung.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch im Kaffeeanbaubereich gibt es spezielle Hilfsprogramme, die dringend ben\u00f6tigt werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Regierung hat am 6.2.2015 einen nationalen Kaffeepakt (Pacto \nNacional De Caficultura) iniziiert: Das Agrarministerium MAG unterst\u00fctzt\n die von der Roya-Seuche betroffenen Kaffeeanbauer mit 7 Millionen \npilzresistenten Kaffeesetzlingen der Sorte Sarchimor und Catimor. Dies \nsind Kreuzungen der Arabica-Sorten Villa Sarchi und Caturra Rojo mit \nHibrid de Timor, einer spontanen Kreuzung zw. Tipica Arabica und \nRobusta, die 1917 auf der Insel Timor entdeckt wurde.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Robusta-Kaffeesorten sind resistenter gegen den Roya-Pilz! Die \nresistente Sarchimor Sorte wird in El Salvador Cuscatleco genannt; die \nresistente Catimor Sorte Catisic. Die Gesamthilfe des MAG umfasst 8,6 \nMillionen $ USD f\u00fcr technische Assistenz und Fungizide. Einige der \n(ehem.)Bio-Kooperativen, wie z.B. Santa Adelaida, haben wieder \nangefangen mit nicht organischen Fungiziden zu spritzen und dadurch ihre\n Bio-Zertifizierung verloren. Zwar gibt es auch biologische Fungizide \nauf der Basis von Stab-Bazillen oder Mikroorganismen, aber wie \nerfolgreich sie gegen den Roya- Pilz sind, ist z.Zt. noch in der \nErprobung. Einige Techniker meinen, sie seien nicht wirksamer als Caldo \nBordel\u00e9s, ein Kupfersulfat, welches im Bioanbau zugelassen ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Entscheidend f\u00fcr den zuk\u00fcnftigen Erfolg sind die Renovierungen der \n\u00fcberalterten Cafetales mit Neuanpflanzungen, welche ausgesprochen \nkostenintensiv sind und gef\u00f6rdert werden m\u00fcssen. 60% des Kaffeesektors \nsind betroffen, konkret ca. 130,000 Manzanas (1 Mz=0,7 Hektar) vom \ninsgesamt ca. 218.000 Manzanas. Wenn man von einem Minimum von 4000.- $ \nUSD Renovierungskosten pro Manzana ausgeht, w\u00e4hre das ein \nInvestitionsbetrag von 520 Millionen $ USD, um die Zukunft des \nKaffeeanbaus in El Salvador zu sichern. Die vom MAG zugesicherten Hilfen\n f\u00fcr 7 Millionen Kaffeesetzlinge kosten ca. 3,4 Millionen $ USD und \nreichen f\u00fcr 2800 Manzanas. Eine Zusage von weiteren 25 Millionen \nKaffeesetzlingen gibt es von ALBA-Alimentos. Sie sollen \u00fcber \nKaffeeexporte nach Venezuela finanziert und verrechnet werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Investitionsbedarf ist also riesig und muss durch zus\u00e4tzliche \nKreditzusagen finanziert werden. Diese Kredite werden laut Aussagen von \nPr\u00e4sident Salvador S\u00e1nchez Cer\u00e9n von der Banco de Desarollo de El \nSalvador (BANDESAL) kommen. Spezielle Kreditlinien f\u00fcr Kaffeeanbau gibt \nes auch \u00fcber die MAG assoziierten Banco Hipotecario und Banco de Fomento\n Agropecuario.<\/p>\n\n\n\n<p>Weitere Kredite k\u00f6nnten von NGOs kommen, wie z.B. Roots Capital aus \nden USA. Sie finanzieren weltweit mit ca. 100 Millionen $ USD \nRenovierungsprojekte von Kaffeekooperativen, so z.B. mit 2 Millionen $ \nUSD die Kooperative SOPPEXCCA in Nicaragua, die auch \nMITKA-Handelspartner ist. Auch die US-NGO Catholic Relief Services (CRS)\n unterst\u00fctzt schon seit vielen Jahren nachhaltige Kaffeeprojekte und hat\n gerade ein Kakao-Anbauprojekt in El Salvador gestartet. Das 25 \nMillionen $ USD-Projekt wird vom MAG unterst\u00fctzt und soll den von der \nRoya-Seuche betroffenen Kaffeebauern eine Alternative bieten und den \nKaffee durch Kakao substituieren.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"680\" src=\"https:\/\/cafe-cortado.tem.li\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/Sarchimor-Setzlinge\u00a9-Jan-Braunholz-1024x680.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-355\" srcset=\"https:\/\/cafe-cortado.tem.li\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/Sarchimor-Setzlinge\u00a9-Jan-Braunholz-1024x680.jpg 1024w, https:\/\/cafe-cortado.tem.li\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/Sarchimor-Setzlinge\u00a9-Jan-Braunholz-300x199.jpg 300w, https:\/\/cafe-cortado.tem.li\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/Sarchimor-Setzlinge\u00a9-Jan-Braunholz-768x510.jpg 768w, https:\/\/cafe-cortado.tem.li\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/Sarchimor-Setzlinge\u00a9-Jan-Braunholz-1200x797.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 767px) 89vw, (max-width: 1000px) 54vw, (max-width: 1071px) 543px, 580px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Foto: Sarchimor Kaffeesetzlinge<\/p>\n\n\n\n<p>Adios Arabica? Ganz so schlimm wird es nicht kommen, aber die \nAussichten besonders f\u00fcr die tiefer gelegenen Kaffeeanbaugebiete im \nOsten El Salvadors sehen kritisch aus und die Kaffeeanbauer m\u00fcssen sich \ndort neue Strategien \u00fcberlegen. Bei allen Anderen bedarf sehr gro\u00dfer \nAnstrengungen und Investitionen, um sich von der Roya-Krise zu erholen. \nUnser Hauptlieferant, die Bio-Kooperative Las Lajas muss auch \nRenovierungskredite von der Banco<\/p>\n\n\n\n<p>Hipotecaria aufnehmen und hofft im Jahr 2024\/25 die Krise bew\u00e4ltigt \nzu haben. Ihre Anbaukapazit\u00e4t reduzierte sich von fr\u00fcher ca. 25-30 \nContainern auf 5 bei der letzten Ernte 2014\/15. An die MITKA und uns \nwerden davon dieses Jahr 3 Container geschickt.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir, die Kaffeekampagne El Salvador, unterst\u00fctzen mit unseren \ngeringen Mitteln auch ein Projekt der Fl\u00fcchtlingshilfe Mittelamerika: \nBeim Kooperativenverband REDAPRODARE in der Region von La \nPalma\/Chalatenango wird ein biologisches Pflanzenschutzmittel \nentwickelt, das auch im Kaffeeanbau eingesetzt werden kann. Bereits \njetzt wird ein hochwertiger Bio-D\u00fcnger produziert und unter der eigenen \nMarke BioAmigo vermarktet. Neben den ca.150 Kleinbauern-Familien von \nREDAPRODARE sollen die Pflanzenschutzmittel sp\u00e4ter die Landwirtschaft \nweiterer 2.000 Familien im Gebiet des Biosph\u00e4ren-Reservats Trifinio \nf\u00f6rdern. Die St\u00e4rkung der biologischen<\/p>\n\n\n\n<p>Landwirtschaft hier bedeutet eine nachhaltige Verbesserung der \n\u00d6kologie El Salvadors und tr\u00e4gt zugleich zur Gesundheit der Bev\u00f6lkerung \nbei: Die Region ist Quellgebiet des Rio Lempa, des gr\u00f6\u00dften Flusses \nMittelamerikas, der die Mehrheit der hiesigen Menschen mit Trinkwasser \nversorgt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Fluchtursache Nestl\u00e9 24.4.2020 https:\/\/non.copyriot.com\/fluchtursache-nestle\/ https:\/\/multiwatch.ch\/fluchtursache_nestle\/ Reise durchs Royaland https:\/\/non.copyriot.com\/reise-durchs-roya-land-die-folgen-des-klimawandels-im-kaffeeanbau-und-wie-kooperativen-dem-begegnen\/ auch in ILA 414 , Contraste und Poonal https:\/\/www.npla.de\/poonal\/klimawandel-und-folgen-fuer-den-kaffeeanbau\/ Adios Arabica? 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